Wissenswertes

Hier finden Sie Wissenswertes über die Abläufe in der Ordination für Allgemeinmedizin des GZ-Pdorf. Sollten Sie Fragen haben, bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf.
Akupunktur
Die Akupunktur ist ein Teil der jahrtausendealten chinesischen Medizin. Dabei werden Nadeln im Verlauf der Meridiane gesetzt, die im und am ganzen Körper verlaufen. In diesen Meridianen zirkuliert im Tagesrhythmus die Lebensenergie, Qi genannt. Sie teilt sich in die männliche (Yang) und weibliche (Yin) Energie auf.

Energiestauungen erzeugen Schmerz. Auch Energiemangel oder Überschuss in einzelnen Meridianen führen zu Krankheit.

Über die maximal 0,3mm dicken sterilen Einmalnadeln kann man Energie ab- und zuleiten, indem man sie an definierten Punkten, die sich am ganzen Körper finden, setzt und ca. 20 Minuten liegen lässt.

Nach dem Stich ist die Akupunktursitzung absolut schmerzfrei und entspannend.

Anwendungsgebiete:

Schmerztherapie, Migräne, Narbenentstörung, Geburtsvorbereitung einmal wöchentlich ab der 36. SSW, Raucherentwöhnung, Gewichtsreduktion, chronische Infektionen, Verdauungsstörungen, hormonelle Probleme, Kinderwunsch und vieles mehr.

Das Problem muss schulmedizinisch abgeklärt werden, damit keine konventionell zu behandelnden organischen Ursachen übersehen werden.

Akupunktur ist eine Privatleistung von Frau Dr. Kauf, bitte unbedingt einen Termin vereinbaren!

Blutabnahme
Um das Ergebnis der Laboruntersuchung möglichst aussagekräftig zu erhalten, sollte eine geplante Blutabnahme „nüchtern“ erfolgen.

Was versteht man aber unter nüchtern im Zusammenhang mit Blutabnahme:

  • keine Nahrungsaufnahme 10-12h vor der Blutabnahme
  • kein Alkoholkonsum 24h vor der Blutabnahme
  • Ein Glas Wasser ist vor der Blutabnahme erlaubt
  • Idealerweise halten Sie einen Rauchstopp von 8h vor der Blutabnahme ein

Was sollten Sie bezüglich Ihrer Einnahme der Morgenmedikamente vor der Blutabnahme beachten?
Generell gilt: Setzen Sie kein Medikament ohne vorherige ärztliche Besprechung ab! Sollte es bei der Blutabnahme aber auch zur Kontrolle von Medikamentenspiegeln im Blut kommen, kann es erforderlich sein, manche dieser Medikamente am morgen vor der Blutabnahme nicht einzunehmen. Dies gilt für:

  • Schilddrüsenmedikamente
  • Eisenpräparate
  • Epilepsiemedikamente
  • Lithiumpräparate

Sollten Sie sich unsicher sein, welche Medikamente Sie vor der Blutabnahme mit einem Glas Wasser einnehmen können, fragen Sie einfach bei uns nach!

Welche Punkte sollten Sie noch vor der Blutabnahme beachten:
Keine exzessive sportliche Aktivität 24h vor der Blutabnahme. Dadurch kann es zu Veränderungen mancher Blutwerte kommen.

Ernährungsberatung

Eine ausgewogene und bedarfsangepasste Ernährung ist für die Gesundheit und Prävention zahlreicher Krankheiten ein wichtiger Eckpfeiler einer gesunden Lebensweise. In speziellen Fragestellungen bzgl. Ernährung empfehlen wir eine eigene Ernährungsberatung. Das GZ-Pdorf pflegt eine gute Zusammenarbeit mit Frau Dr. Astrid Laimighofer, die ab sofort in Ihrer eigenen Beratungspraxis in Perchtoldsdorf tätig ist.

Harnstreifenuntersuchung
Schon lange bevor es die Möglichkeit zur Bestimmung von Blutwerten gab, wurde der Harn zur Diagnostik herangezogen. Dem Fortschritt der Wissenschaft sei es gedankt, dass diese Untersuchung heutzutage mittels so gennanter „Harnstreifen“ gemacht werden kann. Der relativ einfach durchzuführende Test beruht auf einer chemischen Reaktion und liefert innerhalb von wenigen Minuten ein Ergebnis.
Das Haupteinsatzgebiet des Harnstreifentests liegt mit Sicherheit in der Diagnostik und Abklärung von akuten Beschwerden des harnableitenden Systems (zB.: Harnwegsinfektion). Auch in der Vorsorge hat der Harnstreifentest seinen Stellenwert (zB.: Zuckerkrankheit)

Wie wird der Harn für die Untersuchung optimal gewonnen?

Das entscheidende bei der Gewinnung einer Harnprobe liegt darin, dass sie so wenig wie möglich mit Keimen von außen verunreinigt wird.
Daher unsere Tipps:

  • Verwenden Sie nur Gefäße, die sie entweder in der Apotheke gekauft haben, oder von uns erhalten haben. Andere Gefäße (zB.: Marmeladegläser) können entweder noch Speisereste enthalten oder bei sorgfältiger Reinigung Reste von Spülmittel.
  • Waschen sie den Intimbereich ausschließlich mit Wasser vor Gewinnung der Harnprobe.
  • Am Besten eignet sich der sog. Mittelstrahlharn für die Harnuntersuchung: am Beginn der Probegewinnung lassen Sie etwas Harn in die Toilette. Füllen Sie anschließend das Probegefäß ca. zur Hälfte mit Harn. Lassen Sie den restlichen Harn in die Toilette.

Sollten Sie also Beschwerden des harnableitenden Systems haben (zB.: Brennen beim Harnlassen, häufiger Harndrang…) fragen Sie gleich bei der Anmeldung nach einem Harnbecher.

Hausbesuche
Ist es Ihnen aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, zu uns in die Ordination zu kommen?
Für diese Fälle bieten wir die Möglichkeit eines Hausbesuches an.
Aus organisatorischen Gründen bitten wir darum, den gewünschten Hausbesuch bis 11:00h bei uns anzumelden.

Bitte beachten Sie, dass wir bei später angemeldeten Hausbesuchen, diesen nicht für den selben Tag garantieren können.
Sollte es erforderlich sein, führen wir auch eine Blutabnahme bei Ihnen zu Hause durch.

Impfungen
Schutzimpfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Geimpfte sind im Regelfall vor der entsprechenden Krankheit geschützt. Zudem können Krankheiten, die nur von Mensch zu Mensch übertragen werden, z.B. Poliomyelitis, Hepatitis B, Masern oder Keuchhusten bei einer anhaltend hohen Durchimpfungsrate eliminiert werden. Vor Erreichen der notwendigen hohen Durchimpfungsrate werden Infektionen bei nicht Geimpften zwar seltener, aber die Erkrankungen ereignen sich oft erst in einem höheren Alter, weil sich die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Infektionskrankheit verlangsamt. Da bei manchen Krankheiten, z.B. bei Masern, Erkrankungen mit zunehmendem Alter schwerer verlaufen, können nicht Geimpfte, die später infiziert werden, schwerer erkranken. Es wird daher dringend empfohlen, die Impfungen rechtzeitig vorzunehmen, es sei denn, es liegt eine klare Kontraindikation vor.

 

Leider handelt es sich bei nahezu allen Impfungen im Erwachsenenalter um Privatleistungen (ausgenommen Masern- ,Mumps-, Rötelimpfung!) die wir gerne in der Ordination durchführen.

Impfungen im Kindesalter, die im Rahmen des kostenfreien Mutter-Kind-Pass Impfprogramms angeboten werden, führen wir ab dem Schulalter ebenfalls durch. Wir stellen Ihnen für den Impfstoff ein Rezept aus. So können sie den jeweiligen Impfstoff in der Apotheke kostenfrei beziehen. Wir verlangen dann nur das übliche Impfhonorar.

ACHTUNG! Besonderheit Masern-, Mumps-, Rötelimpfung: für diese können wir auch für Erwachsene ein Rezept ausstellen, sodass der Impfstoff in der Apotheke kostenfrei bezogen werden kann.

Da wir eine hohe Durchimpfungsrate befürworten, und die Gebühr für die Impfung, die wir in der Ordination verlangen, nicht der Grund dafür sein soll, dass Sie sich oder Ihr Kind nicht impfen lassen, wollen wir Ihnen die Information nicht vorenthalten, dass die komplette Impfung (also Impfstoff und Impfgebühr) an verschiedenen stellen kostenfrei erhältlich ist. Hier einige Beispiele:

  • Bei den Fachärzten für Kinderheilkunde
  • Bei der Bezirkshauptmannschaft
Infiltration
Bei der Infiltrationstherapie wird eine kleine Menge eines flüssigen Medikamentes direkt in eine Körperregion eingebracht.
Dies kann zum Beispiel sein:

  • ein Muskel oder eine Muskelregion (zB. bei schmerzhaften Verspannungen)
  • ein Gelenk

Beide Ärztinnen im GZ-Pdorf haben spezielle Ausbildungskurse für die Durchführung von Infiltrationstherapie besucht.

Infusionen
Bei einer Infusion wird ein Medikament in flüssiger Form über einen gelegten, zumeist venösen Zugang direkt dem Körper zugeführt.
Dies hat mehrere Vorteile:

  • Es kommt zu einem schnellen Medikamentenspiegel im Blutkreislauf und damit zu einem schnellen Wirkungseintritt des Medikamentes (zB.: Schmerzmedikamente oder Notfallmedikamente wie Kortison)
  • Manche Medikamentengruppen werden bei oraler Aufnahme nicht gut vertragen (zB. Eisenpräparate, Osteoporosemedikamente)
  • Weniger Infektionsgefahr als bei Verabreichung von Medikamenten in den Muskel (sogenannte intramuskuläre Injektion)

Auf Grund dieser Vorteile bevorzugen wir, sollte eine Medikamenteneinnahme oral, also zum Schlucken, nicht möglich sein, die Verabreichung von Infusionen vor allem gegenüber intramuskulären Injektionen.

Die Verabreichung von Infusionen über gelegte Zugänge im Unterhautfettgewebe, sog. „subkutane Infusionen“ haben ebenfalls Vorteile:

  • Verabreichung einfach möglich auch bei „schlechten Venen“
  • Neben der Verabreichung von Flüssigkeitslösungen können auch einige Medikamente so verabreicht werden.

In Zusammenarbeit mit geschulten Pflegekräften führen wir die Verabreichung solcher Infusionen im akuten Bedarfsfall für Patienten unserer Ordination auch im Rahmen eines Hausbesuches direkt am Krankenbett durch. Sollte eine Verabreichung über einen längeren Zeitraum regelmäßig erforderlich werden, fällt dies in den Aufgabenbereich der diplomierten Hauskrankenpflege. In speziellen Fällen können wir Ihnen dafür eine Verordnung für „Medizinische Hauskrankenpflege“ ausstellen, sodass die Kosten dafür zumindest für einen gewissen Zeitraum von der Krankenkasse übernommen werden.

Krankenstand

Meldepflicht gegenüber der Dienstgeberin/dem Dienstgeber

 

Als Dienstnehmer/in sind Sie verpflichtet, Ihrer Dienstgeberin/Ihrem Dienstgeber den Krankenstand sofort zu melden. Sie benötigen eine Krankmeldung ab dem ersten Tag Ihres Krankenstandes. Aufgrund betrieblicher Regelungen kann Ihre Dienstgeberin/Ihr Dienstgeber jedoch für Krankenstände bis zu dreiaufeinander folgende Kalendertage auf eine Krankmeldung verzichten.

 

Beginn des Krankenstandes

 

Erster Tag des Krankenstandes ist jener Tag, an dem Sie sich bei einer Ärztin/einem Arzt krankmelden und diese/dieser Ihre Arbeitsunfähigkeit feststellt. Daher ist es wichtig, dass Sie am ersten Tag der Erkrankung Ihre Ärztin oder Ihren Arzt aufsuchen.

Wenn Sie sich um mehr als einen Werktag verspätet krankmelden, kann die Vertrags(Wahl)ärztin oder der Vertrags(Wahl)arzt auf Ihr Verlangen eine Rückdatierung des Krankenstandes beantragen. Eine entsprechende Begründung bzw. die Vorlage von Behandlungsnachweisen ist notwendig. Der ärztliche Dienst der NÖGKK entscheidet über die Anerkennung der Rückdatierung.

 

Eine verspätete Krankmeldung, weil

  • Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt auf Urlaub war oder
  • Sie zu krank waren, um die Ordination aufzusuchen,

ist keine ausreichende Begründung für die Anerkennung einer Rückdatierung.

Gekürzte Version „Krankenstand & Krankenkontrolle“ Information auf der HP der NÖGKK

Setzen Sie sich daher unbedingt am ersten Tag Ihrer Arbeitsunfähigkeit persönlich mit uns in Verbindung! Bitte beachten Sie, dass Arbeitsunfähigkeitsmeldungen NICHT per e-mail möglich sind und daher auch nicht von uns bearbeitet werden.

Osteopathie
Die Osteopathie ist eine manuelle Technik, die dem Körper hilft sich selbst zu heilen und ins Gleichgewicht zurück zu finden, indem er vom Therapeuten den Weg gezeigt bekommt.

Sie deckt den ganzen Körper ab:

strukturelle Osteopathie: Bewegungsapparat

  • viszerale Osteopathie: innere Organe
  • Cranio-Sakral-Therapie: Schädelknochen und Spinalkanal mit Hirnhäuten und Hirnflüssigkeit

Da der Körper eine Einheit ist werden bei jeder Behandlung alle diese Teilbereiche berücksichtigt.

Anwendungsgebiete

Die Anwendungsgebiete sind vielfältig, weil der ganze Körper behandelt wird. Natürlich steht vor jeder Behandlung die schulmedizinische Abklärung – ob es organische Ursachen gibt, die konventionell behandelt werden müssen. In diesem Falle kann die Osteopathie begleitend eingesetzt werden.

 

Um trotz der Vielfalt einige Anwendungsbereiche herauszunehmen:

Schmerzen (von Rücken, Gelenken, Muskeln, Bauch, Brust, nach Unfällen oder Verletzungen), Verspannungen, Verdauungsstörungen, Migräne, Geburtsvorbereitung und -nachbehandlung, Probleme im HNO-Bereich oder am Kiefergelenk und vieles mehr.

Osteopathie ist eine Privatleistung von Frau Dr. Kauf, bitte unbedingt einen Termin vereinbaren!

 

Sporttauglichkeits-Untersuchung
Sollten Sie, oder Ihr Kind eine Sporttauglichkeits-Untersuchung benötigen, bitten wir Folgendes zu beachten:
Die meisten Sportvereine verlangen „nur“ einen Stempel. Ein ärztlicher Stempel setzt eine ärztliche Untersuchung voraus. Diese beinhaltet im Zusammenhang mit Sporttauglichkeit leitliniengemäß folgende Untersuchung:

  • eine ausführliche Anamneseerhebung
  • eine körperliche Untersuchung
  • die Ableitung eines EKGs

Bitte beachten Sie oben genannte Punkte in ihrer Zeitplanung und vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin bei uns. Weiters machen wir darauf aufmerksam, dass es sich hierbei um eine Privatleistung handelt.