Wissenswertes

Pandemie-Maßnahmen im GZ-Pdorf in aller Kürze
  • Rezepte & Medikamente
    • Rezeptbestellung: nur mehr über das Kontaktformular (1. Wahl) oder telefonisch unter der Nummer 01/8694373.
    • Rezeptübermittlung: nur in die nächstgelegene Apotheke (Apotheke zum heiligen Augustin, Marktplatz) möglich. Medikamente können Sie ab 15:00 abholen.
    • Rezeptabholung: wenn eine andere Apotheke gewünscht wird, dann Abholung des Papier-Rezeptes ausschließlich zwischen 12:30-13:00 in der Ordination.
    • Auf Ihr Risiko ist auch die Abholung des Medikamentes per „e-Medikation“ in der Apotheke Ihrer Wahl möglich.
  • Krankmeldung
    • Derzeit auch telefonisch möglich: senden Sie uns eine Anfrage über das Kontaktformular (1. Wahl) oder telefonisch unter der Nummer 01/8694373. Ein Telefonat mit einer Ärztin ist erforderlich. Wir rufen Sie zurück!
  • Ordinationsbesuch
    • Ausnahmslos nur mehr mit Terminvereinbarunhg möglich. Senden Sie uns eine Anfrage über das Kontaktformlar (1. Wahl) oder telefonisch unter der Nummer 01/8694373

Hier finden Sie Wissenswertes über die Abläufe in der Ordination für Allgemeinmedizin des GZ-Pdorf. Sollten Sie Fragen haben, bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

Update 31.8.2020:

Ergänzung um die FAQs bzgl. den Maßnahmen des GZ Pdorf während der Covid-19 Pandemie. Diese sind bis auf Widerruf gültig (va. telefonische Krankmeldung nur mehr für „Covid-Verdachtsfälle“ & Rezeptbestellung).

Ich habe einen Brief von meiner Krankenkasse bekommen, mit der Info, ich gehöre zur "Covid-19 Risikogruppe". Jetzt möchte ich so ein Attest. Was muss ich tun?

Bitte übermitteln Sie uns den Brief Ihrer Krankenkasse und teilen Sie uns so Ihren Attest-Wunsch mit. Die Ausstellung des Risikoattestes kann nur nach genauer Durchsicht Ihrer Krankengeschichte erfolgen und Bedarf im Einzelfall eventuell auch eine fachärztliche Stellungnahme bzw. einen aktuellen fachärztlichen Befund. Wenn alle erforderlichen Unterlagen und Befunde bei uns aufliegen, können wir Ihnen das Attest ausstellen. 

Wir möchten darauf aufmerksam machen, dass wir die „Covid-19 Risikoatteste“ nur für Patientinnen und Patienten unserer Ordination ausstellen können. 

Ich habe Erkältungssymptome. Was muss ich tun?

In diesem Fall muss, bevor eine Terminvergabe in der Ordination stattfinden kann, ein Telefonat mit einer Ärztin geführt werden. Gemeinsam werden wir entscheiden, welche Vorgehensweise mit Rücksichtnahme auf die aktuelle Covid-19 Pandemie, die Beste ist. 

Ich kenne jemanden, der nachweislich an Covid-19 erkrankt ist und hatte in den letzten 2 Wochen Kontakt zu dieser Person. Jetzt fühle ich mich krank. Was soll ich tun?

Kontaktieren Sie bitte  unbedingt die Gesundheitshotline 1450! 

Was muss ich beachten, bevor ich mich auf den Weg in die Ordination machen?

Lt. offiziellen Empfehlungen stellen wir unseren Betrieb auf eine „Terminodination“ um. Bitte nehmen Sie daher unbedingt mit uns telefonischen Kontakt unter der bekannten Telefonnummer 01/8694373 auf. Wir weisen Ihnen dann einen ungefähren Zeitraum zu, zu dem Sie in unsere Ordination kommen können. Ein Besuch in der Ordination  ist AUSNAHMSLOS NUR mit Terminvereinbarung möglich. Bitte bedenken Sie, dass sich derzeit nur 2 Personen neben dem Ordinationsteam im Wartezimmer aufhalten dürfen. Ohne Terminvereinbarung wäre das nicht machbar.

Das GZ-Pdorf ist ja keine Terminordination, oder?

Im Normalbetrieb nicht, jetzt schon. 

Lt. offiziellen Empfehlungen stellen wir unseren Betrieb auf eine „Terminodination“ um. Bitte nehmen Sie daher unbedingt mit uns telefonischen Kontakt unter der bekannten Telefonnummer 01/8694373 auf. Wir weisen Ihnen dann einen ungefähren Zeitraum zu, zu dem Sie in unsere Ordination kommen können. Ein Besuch in der Ordination  ist AUSNAHMSLOS NUR mit Terminvereinbarung möglich. Bitte bedenken Sie, dass sich derzeit nur 2 Personen neben dem Ordinationsteam im Wartezimmer aufhalten dürfen. Ohne Terminvereinbarung wäre das nicht machbar.

Was muss ich bei meinem Besuch in der Ordination beachten?

Bei uns gelten die aktuellen Empfehlungen für „Verhaltensregeln in der Ordination“

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Wie komme ich zu einem Rezept?

Für die Rezeptbestellung bieten wir Ihnen 2 Möglichkeiten:

  1. Senden Sie uns eine Nachricht über das Kontaktformular, mit den von Ihnen gewünschten Rezepten. Hinterlassen Sie uns für Nachfragen unbedingt auch eine aktuelle Rückrufnummer. 
  2. Sie können Ihren Rezeptwunsch auch telefonisch durchgeben. 

ACHTUNG!

Dies kann natürlich nur für bereits verordnete (Dauer-)Medikamente gelten! Medikamenten-Neueinstellungen sind nur im Rahmen einer ärztlichen Konsultation möglich. 

 

 

Wie komme ich zu meinen Medikamenten, wenn ich meinen Rezeptwunsch abgegeben habe?

Bewährt hat sich die Kooperation mit unserer nächstgelegenen Apotheke (Apotheke zum heiligen Augustin am Marktplatz).

Wir bringen Ihre Rezepte direkt dorthin, somit ersparen Sie sich den Weg in unsere Ordination. Bitte halten Sie sich unbedingt an die angegebene Abholzeit (jeweils ab 15:00 möglich). Allerdings beachten Sie bitte, dass Medikamente, die schon im Regelbetrieb eine Lieferzeit haben, derzeit eventuell eine noch längere Lieferzeit haben können.

Sollten Sie die Medikamentenabholung in einer anderen Apotheke wünschen, müssen Sie das Rezept nach wie vor bei uns in der Ordination abholen. Bitte trotzdem um Vorbestellung per Kontaktformular oder telefonisch!

Eine Alternative stellt das sogenannte E-Rezept dar. Das bedeutet, wir tragen ihr Rezept in die e-medikation von ELGA ein und sie können sich ihr Medikament mit der e-card in der von ihnen gewünschten Apotheke abholen. ACHTUNG! Dies setzt eine funktionierende Datenübertragung voraus, die nicht von unserer Infrastruktur abhängig ist und wir daher nicht dafür garantieren können, dass ihr Rezept wirklich „auf der e-card“ gespeichert ist. 

Geben Sie uns also bitte bei der Rezeptbestellung unbedingt an, wo sie ihr Rezept/Medikament abholen wollen.

Ich muss mich krankmelden, wie komme ich zu einer Krankmeldung?

Seit 31.8.2020 ist eine telefonische Krankmeldung nur mehr für „Covid-Verdachtsfälle“ möglich. Alle anderen Krankmeldungen können nur nach persönlichem Termin in der Ordination ausgestellt werden. Bitte kontaktieren Sie uns telefonisch oder schicken Sie uns eine Nachricht mit ihrer Rückrufnummer per Mail oder über das Kontaktformular, wenn Sie eine Krankmeldung benötigen. 

Ich habe jetzt einen Werktag (24h) nach meiner elektronischen Anfrage nichts vom GZ-Pdorf gehört, was soll ich tun?

Das was wir jetzt alle brauchen, ist Geduld! Wir sind bemüht, alle Anfragen am gleichen Werktag abszuarbeiten. Sollten Sie innerhalb von 24h nichts von uns gehört haben, bitte versuchen Sie es telefonisch unter 01/8694373

Ich würde gerne zur Blutabnahme kommen, geht das derzeit?

Ab sofort sind Blutabnahmen uneingeschränkt wieder möglich. Bitte beachten Sie nur, dass ab sofort auch für eine Blutabnahme eine Terminvereinbarung erforderlich ist. 

Ich würde gerne eine Vorsorgeuntersuchung machen.

Die für die Vorsorgeuntersuchung erforderliche Blutabnahme ist ab sofort wieder möglich. Termine für Vorsorgeuntersuchungen vergeben wir wieder ab Mitte Mai. 

Ich benötige ein Attest für eine Reisestornoversicherung.

Dafür müssen Sie unbedingt zu einer Untersuchung persönlich in der Ordination vorbei kommen. Diese Untersuchung ist nur nach Terminvereinbarung möglich. Es handelt sich hierbei um eine Privatleistung. Die Kosten richten sich nach dem Aufwand. 

So viel elektronisch - was ist mit meinem Datenschutz?

Wir können Ihnen versichern, dass wir keine Ihrer Daten, die Sie uns elektronisch übermitteln, länger behalten, als es für die Bearbeitung erforderlich ist.

Sollten Sie dennoch bedenken haben, müssen Sie auch jetzt in der aktuellen Pandemie, persönlich in der Ordination vorbei kommen. 

Ich habe eine Frage, die hier nicht beantwortet wurde.

Rufen Sie uns an, oder schicken sie uns eine Anfrage über das Kontaktformular!

Hausbesuche - aktualisierte Information Stand 1.5.2020

Wir rechnen mit einer gesteigerten Nachfrage von Visiten in der jetzigen Situation. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir diese Leistung vorrangig der von Covid-19 besonders gefährdeten Personengruppe vorbehalten wollen. Die gilt für Personen ab 70 und Personen ab 65 mit bekannten Vorerkrankungen.

Alle anderen Personengruppen bitten wir eindringlich, nach Terminvereinbarung zu uns in die Ordination zu kommen! Vielleicht lässt sich das ein oder andere Anliegen auch telefonisch klären. Stand 1.5.2020

Ist es Ihnen aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, zu uns in die Ordination zu kommen?
Für diese Fälle bieten wir die Möglichkeit eines Hausbesuches an.
Aus organisatorischen Gründen bitten wir darum, den gewünschten Hausbesuch bis 11:00h bei uns anzumelden.

Bitte beachten Sie, dass wir bei später angemeldeten Hausbesuchen, diesen nicht für den selben Tag garantieren können.
Sollte es erforderlich sein, führen wir auch eine Blutabnahme bei Ihnen zu Hause durch.

Impfungen - aktualisierte Information Stand 17.9.2020

Ab sofort sind Terminvereinbarungen für Schutzimpfungen wieder uneingeschränkt möglich! Stand 1.5.2020

Grippeimpfung? Stand 17.9.2020: Wir haben mit Anfang April Grippeimpfstoffe bestellt. Von verantwortlicher Seite kann uns niemand sagen, wie der Ablauf in der heurigen Saison sein wird und ob wir unsere bestellten Impfstoffe überhaupt bekommen. Sobald wir etwas wissen, werden wir es an Sie weiterleiten!

Schutzimpfungen gehören zu den wichtigsten und wirksamsten präventiven Maßnahmen, die in der Medizin zur Verfügung stehen. Geimpfte sind im Regelfall vor der entsprechenden Krankheit geschützt. Zudem können Krankheiten, die nur von Mensch zu Mensch übertragen werden, z.B. Poliomyelitis, Hepatitis B, Masern oder Keuchhusten bei einer anhaltend hohen Durchimpfungsrate eliminiert werden. Vor Erreichen der notwendigen hohen Durchimpfungsrate werden Infektionen bei nicht Geimpften zwar seltener, aber die Erkrankungen ereignen sich oft erst in einem höheren Alter, weil sich die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Infektionskrankheit verlangsamt. Da bei manchen Krankheiten, z.B. bei Masern, Erkrankungen mit zunehmendem Alter schwerer verlaufen, können nicht Geimpfte, die später infiziert werden, schwerer erkranken. Es wird daher dringend empfohlen, die Impfungen rechtzeitig vorzunehmen, es sei denn, es liegt eine klare Kontraindikation vor.

 

Leider handelt es sich bei nahezu allen Impfungen im Erwachsenenalter um Privatleistungen (ausgenommen Masern- ,Mumps-, Rötelimpfung!) die wir gerne in der Ordination durchführen.

Impfungen im Kindesalter, die im Rahmen des kostenfreien Mutter-Kind-Pass Impfprogramms angeboten werden, führen wir ab dem Schulalter ebenfalls durch. Wir stellen Ihnen für den Impfstoff ein Rezept aus. So können sie den jeweiligen Impfstoff in der Apotheke kostenfrei beziehen. Wir verlangen dann nur das übliche Impfhonorar.

ACHTUNG! Besonderheit Masern-, Mumps-, Rötelimpfung: für diese können wir auch für Erwachsene ein Rezept ausstellen, sodass der Impfstoff in der Apotheke kostenfrei bezogen werden kann.

Da wir eine hohe Durchimpfungsrate befürworten, und die Gebühr für die Impfung, die wir in der Ordination verlangen, nicht der Grund dafür sein soll, dass Sie sich oder Ihr Kind nicht impfen lassen, wollen wir Ihnen die Information nicht vorenthalten, dass die komplette Impfung (also Impfstoff und Impfgebühr) an verschiedenen stellen kostenfrei erhältlich ist. Hier einige Beispiele:

  • Bei den Fachärzten für Kinderheilkunde
  • Bei der Bezirkshauptmannschaft
Blutabnahme sh auch weiter oben

Auf Grund der uns betreffenden Änderungen im Bereich der Krankenkassen ab 1.1.2020 bitten wir Sie im Vorfeld einer geplanten Blutabnahme Folgendes zu beachten: Die Blutanalyse stellt für uns einen essentiellen Bestandteil einer evidenzbasierten Versorgung dar. Daher ist es uns ein wichtiges Anliegen, auch weiterhin allen unseren Patientinnen und Patienten die Möglichkeit zu geben, durch die Blutabnahme bei uns vor Ort in der Ordination, die Blutanalyse in die Wege zu leiten. Wir möchten an dieser Stelle darüber informieren, dass die bei uns in der Ordination veranlasste Blutanalyse ein Teil der Heilbehandlung darstellt, die bei uns stattfindet. Überweisungen, die von Kolleginnen und Kollegen ausgestellt werden, müssen daher im Vorfeld mit einer der Ärztinnen besprochen werden (Ausnahmen stellen Blutanalysen dar, die Krankenanstalten im Rahmen einer Operationsvorbereitung verlangen). Sollte diese Vorgehensweise für Sie nicht möglich sein, haben Sie die Möglichkeit mit Ihrer Überweisung direkt in ein Laborinstitut zur Blutabnahme zu gehen. Bitte beachten Sie auch, dass die Blutabnahme nicht der Erstkontakt bei uns in der Ordination sein kann.

Hier der Link zu unserem Partnerlabor (Laborinstitut St. Pölten), an das wir die Blutproben zur Analyse versenden. Harn- und Stuhlkulturen, sowie Abstriche (zB.: Wundabstriche) werden an das Labor Dieter Kosak weitergeleitet. Sollten Sie die Analyse in einem anderen Labor wünschen, stellen wir Ihnen gerne dafür eine dementsprechende Überweisung aus, mit dem Sie sich direkt an die gewünschte Analysestelle wenden können.

Um das Ergebnis der Laboruntersuchung möglichst aussagekräftig zu erhalten, sollte eine geplante Blutabnahme „nüchtern“ erfolgen.

Was versteht man aber unter nüchtern im Zusammenhang mit Blutabnahme:

  • keine Nahrungsaufnahme 10-12h vor der Blutabnahme
  • kein Alkoholkonsum 24h vor der Blutabnahme
  • Ein Glas Wasser ist vor der Blutabnahme erlaubt
  • Idealerweise halten Sie einen Rauchstopp von 8h vor der Blutabnahme ein

Was sollten Sie bezüglich Ihrer Einnahme der Morgenmedikamente vor der Blutabnahme beachten?
Generell gilt: Setzen Sie kein Medikament ohne vorherige ärztliche Besprechung ab! Sollte es bei der Blutabnahme aber auch zur Kontrolle von Medikamentenspiegeln im Blut kommen, kann es erforderlich sein, manche dieser Medikamente am morgen vor der Blutabnahme nicht einzunehmen. Dies gilt für:

  • Schilddrüsenmedikamente
  • Eisenpräparate
  • Epilepsiemedikamente
  • Lithiumpräparate

Sollten Sie sich unsicher sein, welche Medikamente Sie vor der Blutabnahme mit einem Glas Wasser einnehmen können, fragen Sie einfach bei uns nach!

Welche Punkte sollten Sie noch vor der Blutabnahme beachten:
Keine exzessive sportliche Aktivität 24h vor der Blutabnahme. Dadurch kann es zu Veränderungen mancher Blutwerte kommen.

Krankenstand - Diese Information ist auf Grund der Covid-19 Pandemie nur teilweise gültig. Stand 31.8. sh. auch weiter oben

Eine telefonische Krankmeldung ist ab 31.8.2020 nur mehr für „Covid-Verdachtsfälle“ möglich!

Meldepflicht gegenüber der Dienstgeberin/dem Dienstgeber

 

Als Dienstnehmer/in sind Sie verpflichtet, Ihrer Dienstgeberin/Ihrem Dienstgeber den Krankenstand sofort zu melden. Sie benötigen eine Krankmeldung ab dem ersten Tag Ihres Krankenstandes. Aufgrund betrieblicher Regelungen kann Ihre Dienstgeberin/Ihr Dienstgeber jedoch für Krankenstände bis zu dreiaufeinander folgende Kalendertage auf eine Krankmeldung verzichten.

 

Beginn des Krankenstandes

 

Erster Tag des Krankenstandes ist jener Tag, an dem Sie sich bei einer Ärztin/einem Arzt krankmelden und diese/dieser Ihre Arbeitsunfähigkeit feststellt. Daher ist es wichtig, dass Sie am ersten Tag der Erkrankung Ihre Ärztin oder Ihren Arzt aufsuchen.

Wenn Sie sich um mehr als einen Werktag verspätet krankmelden, kann die Vertrags(Wahl)ärztin oder der Vertrags(Wahl)arzt auf Ihr Verlangen eine Rückdatierung des Krankenstandes beantragen. Eine entsprechende Begründung bzw. die Vorlage von Behandlungsnachweisen ist notwendig. Der ärztliche Dienst der NÖGKK entscheidet über die Anerkennung der Rückdatierung.

 

Eine verspätete Krankmeldung, weil

  • Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt auf Urlaub war oder
  • Sie zu krank waren, um die Ordination aufzusuchen,

ist keine ausreichende Begründung für die Anerkennung einer Rückdatierung.

Gekürzte Version „Krankenstand & Krankenkontrolle“ Information auf der HP der ÖGK

Setzen Sie sich daher unbedingt am ersten Tag Ihrer Arbeitsunfähigkeit persönlich mit uns in Verbindung! Bitte beachten Sie, dass Arbeitsunfähigkeitsmeldungen NICHT per e-mail möglich sind und daher auch nicht von uns bearbeitet werden.

Sporttauglichkeits-Untersuchung

Sollten Sie, oder Ihr Kind eine Sporttauglichkeits-Untersuchung benötigen, bitten wir Folgendes zu beachten:
Die meisten Sportvereine verlangen „nur“ einen Stempel. Ein ärztlicher Stempel setzt eine ärztliche Untersuchung voraus. Diese beinhaltet im Zusammenhang mit Sporttauglichkeit leitliniengemäß folgende Untersuchung:

  • eine ausführliche Anamneseerhebung
  • eine körperliche Untersuchung
  • die Ableitung eines EKGs

Bitte beachten Sie oben genannte Punkte in ihrer Zeitplanung und vereinbaren Sie rechtzeitig einen Termin bei uns. Weiters machen wir darauf aufmerksam, dass es sich hierbei um eine Privatleistung handelt.

Akupunktur
Die Akupunktur ist ein Teil der jahrtausendealten chinesischen Medizin. Dabei werden Nadeln im Verlauf der Meridiane gesetzt, die im und am ganzen Körper verlaufen. In diesen Meridianen zirkuliert im Tagesrhythmus die Lebensenergie, Qi genannt. Sie teilt sich in die männliche (Yang) und weibliche (Yin) Energie auf.

Energiestauungen erzeugen Schmerz. Auch Energiemangel oder Überschuss in einzelnen Meridianen führen zu Krankheit.

Über die maximal 0,3mm dicken sterilen Einmalnadeln kann man Energie ab- und zuleiten, indem man sie an definierten Punkten, die sich am ganzen Körper finden, setzt und ca. 20 Minuten liegen lässt.

Nach dem Stich ist die Akupunktursitzung absolut schmerzfrei und entspannend.

Anwendungsgebiete:

Schmerztherapie, Migräne, Narbenentstörung, Geburtsvorbereitung einmal wöchentlich ab der 36. SSW, Raucherentwöhnung, Gewichtsreduktion, chronische Infektionen, Verdauungsstörungen, hormonelle Probleme, Kinderwunsch und vieles mehr.

Das Problem muss schulmedizinisch abgeklärt werden, damit keine konventionell zu behandelnden organischen Ursachen übersehen werden.

Akupunktur ist eine Privatleistung von Frau Dr. Kauf, bitte unbedingt einen Termin vereinbaren!

ELGA/e-Medikation

Wie alle kassenärztlichen Ordinationen, sind auch wir seit Mitte 2018 an der Teilnahme zur e-Medikation als Teil von ELGA verpflichtet. Zu diesem Thema möchten wir Ihnen folgende Links zur Verfügung stellen:

elga.gv.at

Info der NÖ Ärztekammer zum Thema ELGA

Harnstreifenuntersuchung

Schon lange bevor es die Möglichkeit zur Bestimmung von Blutwerten gab, wurde der Harn zur Diagnostik herangezogen. Dem Fortschritt der Wissenschaft sei es gedankt, dass diese Untersuchung heutzutage mittels so gennanter „Harnstreifen“ gemacht werden kann. Der relativ einfach durchzuführende Test beruht auf einer chemischen Reaktion und liefert innerhalb von wenigen Minuten ein Ergebnis.
Das Haupteinsatzgebiet des Harnstreifentests liegt mit Sicherheit in der Diagnostik und Abklärung von akuten Beschwerden des harnableitenden Systems (zB.: Harnwegsinfektion). Auch in der Vorsorge hat der Harnstreifentest seinen Stellenwert (zB.: Zuckerkrankheit)

Wie wird der Harn für die Untersuchung optimal gewonnen?

Das entscheidende bei der Gewinnung einer Harnprobe liegt darin, dass sie so wenig wie möglich mit Keimen von außen verunreinigt wird.
Daher unsere Tipps:

  • Verwenden Sie nur Gefäße, die sie entweder in der Apotheke gekauft haben, oder von uns erhalten haben. Andere Gefäße (zB.: Marmeladegläser) können entweder noch Speisereste enthalten oder bei sorgfältiger Reinigung Reste von Spülmittel.
  • Waschen sie den Intimbereich ausschließlich mit Wasser vor Gewinnung der Harnprobe.
  • Am Besten eignet sich der sog. Mittelstrahlharn für die Harnuntersuchung: am Beginn der Probegewinnung lassen Sie etwas Harn in die Toilette. Füllen Sie anschließend das Probegefäß ca. zur Hälfte mit Harn. Lassen Sie den restlichen Harn in die Toilette.

Sollten Sie also Beschwerden des harnableitenden Systems haben (zB.: Brennen beim Harnlassen, häufiger Harndrang…) fragen Sie gleich bei der Anmeldung nach einem Harnbecher.

Infiltration

Bei der Infiltrationstherapie wird eine kleine Menge eines flüssigen Medikamentes direkt in eine Körperregion eingebracht.
Dies kann zum Beispiel sein:

  • ein Muskel oder eine Muskelregion (zB. bei schmerzhaften Verspannungen)
  • ein Gelenk

Beide Ärztinnen im GZ-Pdorf haben spezielle Ausbildungskurse für die Durchführung von Infiltrationstherapie besucht.

Infusionen

Bei einer Infusion wird ein Medikament in flüssiger Form über einen gelegten, zumeist venösen Zugang direkt dem Körper zugeführt.
Dies hat mehrere Vorteile:

  • Es kommt zu einem schnellen Medikamentenspiegel im Blutkreislauf und damit zu einem schnellen Wirkungseintritt des Medikamentes (zB.: Schmerzmedikamente oder Notfallmedikamente wie Kortison)
  • Manche Medikamentengruppen werden bei oraler Aufnahme nicht gut vertragen (zB. Eisenpräparate, Osteoporosemedikamente)
  • Weniger Infektionsgefahr als bei Verabreichung von Medikamenten in den Muskel (sogenannte intramuskuläre Injektion)

Auf Grund dieser Vorteile bevorzugen wir, sollte eine Medikamenteneinnahme oral, also zum Schlucken, nicht möglich sein, die Verabreichung von Infusionen vor allem gegenüber intramuskulären Injektionen.

Die Verabreichung von Infusionen über gelegte Zugänge im Unterhautfettgewebe, sog. „subkutane Infusionen“ haben ebenfalls Vorteile:

  • Verabreichung einfach möglich auch bei „schlechten Venen“
  • Neben der Verabreichung von Flüssigkeitslösungen können auch einige Medikamente so verabreicht werden.

In Zusammenarbeit mit geschulten Pflegekräften führen wir die Verabreichung solcher Infusionen im akuten Bedarfsfall für Patienten unserer Ordination auch im Rahmen eines Hausbesuches direkt am Krankenbett durch. Sollte eine Verabreichung über einen längeren Zeitraum regelmäßig erforderlich werden, fällt dies in den Aufgabenbereich der diplomierten Hauskrankenpflege. In speziellen Fällen können wir Ihnen dafür eine Verordnung für „Medizinische Hauskrankenpflege“ ausstellen, sodass die Kosten dafür zumindest für einen gewissen Zeitraum von der Krankenkasse übernommen werden.

Osteopathie
Die Osteopathie ist eine manuelle Technik, die dem Körper hilft sich selbst zu heilen und ins Gleichgewicht zurück zu finden, indem er vom Therapeuten den Weg gezeigt bekommt.

Sie deckt den ganzen Körper ab:

strukturelle Osteopathie: Bewegungsapparat

  • viszerale Osteopathie: innere Organe
  • Cranio-Sakral-Therapie: Schädelknochen und Spinalkanal mit Hirnhäuten und Hirnflüssigkeit

Da der Körper eine Einheit ist werden bei jeder Behandlung alle diese Teilbereiche berücksichtigt.

Anwendungsgebiete

Die Anwendungsgebiete sind vielfältig, weil der ganze Körper behandelt wird. Natürlich steht vor jeder Behandlung die schulmedizinische Abklärung – ob es organische Ursachen gibt, die konventionell behandelt werden müssen. In diesem Falle kann die Osteopathie begleitend eingesetzt werden.

 

Um trotz der Vielfalt einige Anwendungsbereiche herauszunehmen:

Schmerzen (von Rücken, Gelenken, Muskeln, Bauch, Brust, nach Unfällen oder Verletzungen), Verspannungen, Verdauungsstörungen, Migräne, Geburtsvorbereitung und -nachbehandlung, Probleme im HNO-Bereich oder am Kiefergelenk und vieles mehr.

Osteopathie ist eine Privatleistung von Frau Dr. Kauf, bitte unbedingt einen Termin vereinbaren!