Wir wollen die aktuelle Erkrankungswelle (grippale Infekte, „echte“ Grippe, Magen-Darm-Infektionen,…) dazu nutzen, Sie über die richtige Vorgehensweise zu informieren, sollte eine Arbeitsunfähigkeit mit Ihrer Erkrankung, ein sog. „Krankenstand“ verbunden sein.

Meldepflicht gegenüber der Dienstgeberin/dem Dienstgeber

Als Dienstnehmer/in sind Sie verpflichtet, Ihrer Dienstgeberin/Ihrem Dienstgeber den Krankenstand sofort zu melden. Sie benötigen eine Krankmeldung ab dem ersten Tag Ihres Krankenstandes. Aufgrund betrieblicher Regelungen kann Ihre Dienstgeberin/Ihr Dienstgeber jedoch für Krankenstände bis zu dreiaufeinander folgende Kalendertage auf eine Krankmeldung verzichten.

Beginn des Krankenstandes

Erster Tag des Krankenstandes ist jener Tag, an dem Sie sich bei einer Ärztin/einem Arzt krankmelden und diese/dieser Ihre Arbeitsunfähigkeit feststellt. Daher ist es wichtig, dass Sie am ersten Tag der Erkrankung Ihre Ärztin oder Ihren Arzt aufsuchen.

Wenn Sie sich um mehr als einen Werktag verspätet krankmelden, kann die Vertrags(Wahl)ärztin oder der Vertrags(Wahl)arzt auf Ihr Verlangen eine Rückdatierung des Krankenstandes beantragen. Eine entsprechende Begründung bzw. die Vorlage von Behandlungsnachweisen ist notwendig. Der ärztliche Dienst der NÖGKK entscheidet über die Anerkennung der Rückdatierung.

Eine verspätete Krankmeldung, weil

  • Ihre Hausärztin oder Ihr Hausarzt auf Urlaub war oder
  • Sie zu krank waren, um die Ordination aufzusuchen,

ist keine ausreichende Begründung für die Anerkennung einer Rückdatierung.

Gekürzte Version „Krankenstand & Krankenkontrolle“ Information auf der HP der NÖGKK

Setzen Sie sich daher unbedingt am ersten Tag Ihrer Arbeitsunfähigkeit persönlich mit uns in Verbindung! Bitte beachten Sie, dass Arbeitsunfähigkeitsmeldungen NICHT per e-mail möglich sind und daher auch nicht von uns bearbeitet werden.