Die kurze Version

Ab sofort ist die FSME-Impfung bei uns in der Ordination wieder möglich.

Die lange Version

Alle Jahre wieder, kommt nicht nur Weihnachten, sondern, mit steigenden Temperaturen, auch der Aufruf zur FSME-Impfung. Anders gesagt: Ixodes ricinus – der gemeine Holzbock – Syn. „Zecke“ ist wieder unter uns. Bei Aktivitäten im Freien steigt also die Gefahr, von diesen oder ähnlichen „Blutsaugern“ als perfekte Nahrungsquelle ausgesucht zu werden. Als „Dank“ dafür kann es passieren, dass man mit einer durch Zecken übertragbaren Krankheitserreger in Kontakt gebracht wird. Die zwei Häufigsten sind: 1. das FSME-Virus und 2. Borrelien (Bakterien).

Um hiermit den Kreis zu Weihnachten wieder zu schließen: wie (wahrscheinlich) jeder die Weihnachtsgeschichte kennt, weiß man, dass man sich vor der FSME-Erkrankung im Vorhinein mit einer Impfung schützen kann. DIese bieten wir ab sofort wieder in der Ordination an. Überprüfen Sie also Ihren Impfpass, ob eventuell eine Auffrischung der FMSE-Impfung erforderlich ist (empfohlener Impfabstand nach erfolgter Grundimmunisierung beträgt 3-5 Jahre). Bei Unklarheiten kommen Sie einfach, bitte unbedingt mit dem aktuellen Impfpass, zu uns.

Und was ist mit den Borrelien?

Vor der Erkrankung, die durch Borrelien übertragen wird, gibt es keine Schutzimpfung. Wichtig ist es, die Einstichstelle (Zecken stechen, und beißen nicht!) nach korrekter Entfernung für einige Zeit (Tage bis Wochen) gut zu beobachten. Merken Sie das Entstehen einer sich ausbreitenden Rötung rund um die Einstichstelle, sollten Sie umgehend ärztlichen Rat in Anspruch nehmen, Sie benötigen eventuell eine antibiotische Therapie.